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03 Dez 2011

3. Dezember – What if…

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Für heute habe ich mir eine Textpassage aus dem Film “Briefe an Julia” ausgesucht.

Ich muss zugeben, dass ich den Film nicht wirklich empfehlen kann, außer – wie in meinem Fall – man benutzt ihn um es mit etwas Praktischem zu verbinden – dem Bügeln. Da ja bügeln im Allgemeinen einen keinen sonderlich großen Spaßfaktor besitzt, verbinde ich dies immer entweder mit einem Film, den ich schon sehr häufig gesehen habe und immer noch nicht genug davon bekommen kann, oder einem neuen Film, der nicht wirklich tiefgehend ist und es nicht schlimm ist, wenn ich mal eine Passage verpasse… So war es auch bei “Briefe an Julia”

Kurz: Der Film spielt in Verona und beginnt damit, dass eine Touristin einen versteckten Brief in der Mauer unterhalb des Balkons von Romeo und Julia findet (deswegen “Briefe an Julia” 😉 ). Ein Brief, der vor ….zig Jahren in Verzweiflung geschrieben wurde.

Die Touristin macht es sich zu ihrer Aufgabe, diese Person, die damals ihre große Liebe “verloren” hat, ausfindig zu machen. Und wie es so ist in Filmen, war sie schnell erfolgreich und die ältere Dame, die damals den Brief geschrieben hat, kommt auch gleich nach Italien gereist um ihre damalige große Liebe ausfindig zu machen….. bla bla bla….

Warum ich überhaupt von diesem Film schreibe ist, weil am Schluss ein Brief vorgelesen wird, der mich dann doch fasziniert hat – jedenfalls ein kleiner Auszug davon:

**************************************

Dear Claire,

“what” and “if” are two words

as non-threatening as words can be.

But, put them together

side by side

and they have the power to haunt you

for the rest of you life….

“what if….”

**************************************

Liebe Claire,

“was” und “wenn” sind zwei Wörter,

die harmloser nicht hätten sein können.

Aber, wenn man sie aneinanderreiht,

Seite an Seite,

bekommen sie die Kraft um dich zu verfolgen,

für den Rest deines Lebens….

“was, wenn…..”

**************************************

Ich war sofort total begeistert von diesen Zeilen, so dass ich sie mir auch gleich aufschreiben musste, denn es ist so etwas wie meine Lebensphilosophie.

Denn das ist es auch, was mir immer durch den Kopf geht, wenn ich vor einer Entscheidung stehe: was wäre, wenn…. Und dann sage ich mir immer wieder, dass ich nicht irgendwann mal auf mein Leben zurückblicken möchte und bereue, dass ich einem Traum nicht nachgegangen bin, weil ich gezögert habe, oder mich nicht getraut habe.

Natürlich wird man sich trotzdem immer wieder fragen, was wäre gewesen, wenn ich ….. aber wenigstens kann ich sagen, ich bin meinem Traum gefolgt und egal wie es ausgeht … ich habe es wenigstens versucht.

Und das kann ich euch allen nur empfehlen! Es ist immer besser etwas Neues versucht zu haben, als hinterher festzustellen, “Ach, hätte ich damals mal…” denn dann ist es meistens zu spät.

******** Folgt euren Träumen! ********

Ich wünsche euch einen wunderschönen 3. Dezember!

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