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04 Dez 2011

4.Dezember – Der 2. Advent

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Es iat so, als würde ich ein wenig durch die Vergangenheit streifen, während ich mir die Sprüche und Textpassagen für den Adventskalender raussuche. Denn immer wieder stoße ich auf einen kleinen Tagebucheintrag, der mich wieder zurückversetzen lässt. Es ist schon interessant zu lesen, was man so gefühlt hat und was für Ziele man hatte. Natürlich geht es auch immer ganz viel um das Thema Liebe – einfach nett zu lesen, was mir damals als hoffnungslos erschien, was mich dazu gebracht hat, einen neuen Weg zu gehen… Es hilft mir auch immer sehr mir alles von der Seele zu schreiben. Ich habe festgestellt, dass mir dadurch die Dinge erst richtig bewusst geworden sind und ich für mich selbst Lösungen gefunden habe.

Das geht mir heute immer noch so, nur leider nehme ich mir nicht genügend Zeit um meine Gedanken und Erlebnisse niederzuschreiben – das sollte ich mal wieder ändern…

Für heute habe ich einen kleinen Auszug aus dem Buch “Anna schreibt an Mister Gott” von Fynn.

Ja, genau, der Schriftsteller heißt “Fynn”. Es ist eher ein Kinderbuch, aber auch allen anderen zu empfehlen. Man fragt sich die ganze Zeit, ob es eine wahre Geschichte ist, weil Fynn es wie eine Art Tagebuch geschrieben ist und man eben auch nur den Vornamen mitgeteilt bekommt. Es geht um die kleine Anna und ihre Sicht aufs Leben – ganz einfach ausgedrückt – für einen kalten Winterabend sehr zu empfehlen.

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“…. Fynn sagt, wenn man in einem Haus wohnt, wo die Scheiben ganz dreckig sind,

und guckt raus, dann meint man, die Welt draußen sei schmutzig – dabei ist sie es gar nicht.

Und wenn man von draußen reinguckt ins Haus, dann denkste es ist innen ganz schmutzig,

aber das stimmt auch nicht.

Es sind immer nur die Fenster, die schmutzig sind.

Und Fynn sagt, dass alle Menschen zwei verschiedene Arten von Fenstern haben:

Die Augenfenster, davon haben sie zwei;

und das Herzfenster, davon hat jeder nur eins.

die Augenfenster sind da, um rauszugucken,

und das Herzfenster ist da, um nach innen reinzugucken.

Wenn man weint, sagt Fynn, dann ist das nicht nur wegen etwas Traurigem.

Es ist auch dafür, dass man mal die Augenfenster putzen muss.

Wenn sie dann sauber geworden sind von den Tränen,

kann man besser durchgucken

und dann ist die Welt viel heller als vorher…”

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So, ihr Lieben, ich wünsche euch einen besinnlichen, stressfreien, erholsamen 2. Advent im Kreise eurer Liebsten.

Bis morgen! :-)

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